31 Jahre Arbeit bringen bald nur noch Rente auf Hartz-IV-Niveau

  • Zitat

    Die Deutschen müssen für ihre Rente immer länger arbeiten. Ein Durschnittsverdiener kommt nach 31 Jahren Arbeit gerade einmal auf das Niveau der [lexicon]Grundsicherung[/lexicon]. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie.

    Selbst Durchschnittsverdiener müssen in den kommenden Jahrzehnten damit rechnen, nur noch eine Rente in Höhe der [lexicon]Grundsicherung[/lexicon] zu erhalten. Das berichtet die “Bild”-Zeitung unter Berufung auf eine Studie des “Instituts Arbeit und Qualifikation” der Uni Duisburg-Essen. Die Deutsche Rentenversicherung widerspricht: “Die von der Zeitung erwähnten Berechnungen sind reine Modellrechungen. Ein Durchschnittsverdiener, der sein Berufsleben lang gearbeitet und Beiträge gezahlt hat, wird auch künftig eine Rente bekommen, die deutlich über dem Grundsicherungsniveau liegt.” Außerdem gebe die Höhe der gesetzlichen Rente alleine keine Auskunft über die Einkommenslage von Rentnerhaushalten.


    [quelle]31 Jahre Arbeit bringen bald nur noch Rente auf Hartz-IV-Niveau[/quelle]


    Dazu ein Kommentar:


    Zitat

    Wer es immer noch nicht kapiert hat...


    Das Rentenproblem ist gar kein "Problem", welches unsere Politiker angehen wollen, sondern geplant und gewollt. Nichts ist besser für den Staat als ein fleißiger Arbeiter, der sein Leben lang Einnahmen generiert und am Ende direkt in die Kiste fällt und niemandem mit so etwas lästigen wie Rente belästigt. In den vergangenen Jahren liest man immer öfter von neuen Regelungen, damit sich Renter auch im Ruhestand etwas dazu verdienen _können_. Aus dem können wird aber sehr schnell ein müssen, damit oben genannter Idealzustand möglichst oft eintritt. Wenn Kinderarbeit nicht so verschmäht wäre, würden sie auch dort ansetzen, nachdem sie ja schon alle anderen Familienmitglieder zwangsrekrutieren (ein Gehalt reicht nicht, Krankenversicherung am besten nicht mehr über den Partner, etc.)