Wo der Mindestlohn nicht reicht

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  • Zitat

    »Gute Arbeit muss […] existenzsichernd sein«, so steht es im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. Deshalb soll ab 2015 bzw. 2017 ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro eingeführt werden.


    Viele glauben, dies reiche rechnerisch aus, damit kinderlose Alleinstehende in Vollzeit aus der Leistungsberechtigung nach SGB II (»Hartz IV«) herauswachsen können. Diese Hoffnung wird sich nicht erfüllen.
    ...
    Die Ursache: Der anvisierte Mindestlohn ist schon heute zu niedrig, um die steigenden Mieten und Heizkosten (KdU) zu decken. Die nämlich dürften bei Mindestlöhnern mit Vollzeitjob nicht mehr als 345 Euro betragen. Tatsächlich aber liegen sie im Westen bei fast jedem zweiten Single mit »Hartz-IV«-Bezug über diesem Grenzwert.


    [quelle]Wo der Mindestlohn nicht reicht[/quelle]


    Anhand der Karte kann man gut sehen, wo der Mindestlohn nicht reicht - selbst wenn man Arbeit finden würde.

  • In meinen Augen ist dieser sogenannte Mindestlohn überhaupt nur dazu gedacht, damit die Unternehmen viel zu niedrige Löhne bezahlen können und man sich nicht beschweren kann, weil ist ja der Mindestlohn ... Wie bei den Gewerkschaften, die viel zu niedrige Erhöhungen »durchsetzen« und man auch nicht meckern kann, weil waren ja »unsere« Gewerkschaften ... Da wird es einem übel ...