Mal wieder einen Vermittlungsvorschlag für eine MAE

Es gibt 17 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Widerstand.

  • Hallo,


    kaum aus dem Urlaub zurück übergibt mir mein Nachbar einen Brief vom [lexicon]JC[/lexicon].
    Inhalt mal wieder ein Vermittlungsvorschlag für eine MAE. Ich glaube mein SB lernt nichts dazu, denn
    es ist keine Zuweisung. Mein [lexicon]EGV[/lexicon] Va ist noch bis zum 26.05.2014 gültig und die darin enthaltene Zuweisung ist durch das [lexicon]JC[/lexicon] aufgehoben worden.
    Meine Frage hingehen oder nicht, denn es ist ja kein Meldetermin und keine Zuweisung.


    Danke schon mal für eure Meinungen.


    Gruß paulchen111

  • diese genannten tätigkeiten dürften kaum unter zusätzlichkeit, wettbewerbsneutralität und gemeinnützigkeit fallen.

  • Hallo paulchen,


    ist richtig, das ist keine separate Zuweisung und somit kein VA.


    Eine AGH hat in einer [lexicon]EGV[/lexicon] bzw. VA festgelegt zu werden oder in einer separaten Zuweisung, welche einen VA darstellt.


    Kann allerdings ins Auge gehen, dort nicht hinzugehen.


    Möglichkeit wäre, da hinzugehen, sich das bescheinigen zu lassen, dass Du da warst und denen mitzuteilen, dass kein entsprechender VA existiert und Du somit nicht zur Teilnahme verpflichtet bist.

  • Hallo paulchen111,


    ich sehe das ähnlich wie @Ghansafan.


    Allerdings:


    Es ist ja ein VV, damit ist also ein Zwangsbewerbung notwendig.
    Hier wird allerdings gleich verlangt unter fragwürdiger Kostenerstattung an einem Vorstellungs/Bewerbergespräch teilzunehmen.


    Ich würde also dort auftauchen und mir die Anwesenheit bestätigen lassen.


    Höflich aber bestimmt die Fragen beantworten und nebenbei fragen, warum den keine der 4 genannten Tätigkeiten mit ebensolchen Arbeitnehmern, die entsprechend qualifiziert sind, besetzt werden und das wären doch keine zusätzlichen Tätigkeiten, da genereller Bedarf an den genannten Tätigkeiten besteht.
    Hätte den der Auslobende nicht die Angst, dass mindestens Tariflohn nachgefordert würde?


    Etwa so in der Art, ganz subtil.


    Aber Vorsicht, dies kann nur gemacht werden, wenn kein JC-Mitarbeiter beim Gespräch dabei ist, oder, da dies ein Bewerbungsgespräch ist, diesen bitten den Raum zu verlassen, denn das ganz findet ja in den Räumen des [lexicon]JC[/lexicon] statt.


    Auf die Abwesenheit des JC-Mitarbeiters unbedingt bestehen, daher unbedingt wenn mehr als 2 Personen anwesend sind, die Funktion der beiden sagen lassen nach der namentlichen Vorstellung. Nur der Vertreter des pot. Arbeitgebers sollte alleine mit dir das Vorstellungsgespräch führen.


    Pech wäre es, wenn der pot. Auftraggeber eine Beschäftigungsgesellschaft ist, an der die Stadt/JC Beteiligte sind. Da sollte man dann sich aus der MAE sich herausklagen. Leider haben etliche Optionskommunen sowas eingerichtet

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    Ich ziehe mich aus pers. Gründen als aktives Forumsmitglied zurück.  :/

    Nun müssen andere die Lücke füllen. Gelegentlich werde ich noch unregelmäßig einen Beitrag schreiben

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    gruss
    kaiserqualle

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von kaiserqualle ()

  • Kann ich einen Beistand mitnehmen?

    Ich meine ja. Direkt beim Träger wäre das wohl nicht möglich. Der Maßnahmeträger ist nämlich keine Behörde im Sinne des § 1 SGB X


    Aber das Gespräch ist ja im JC.

  • Hallo paulchen,


    alles klar, halte uns bitte auf dem Laufenden betreffs der Sache.

  • Hallo paulchen,


    ist nen e.V. Kann ich einen Beistand mitnehmen?


    sehe ich auch so wie @Ghansafan in post #7

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    gruss
    kaiserqualle

  • Hallo



    Habe mich dazu entschieden mit Beistand am Vorstellungsgespräch teilzunehmen.


    Dort angekommen warteten schon 19 Leute. Erstmal alle rein in die Teeküche des [lexicon]JC[/lexicon] wo 2 Leute vom MT
    und der Teamleiter vom [lexicon]JC[/lexicon] saßen. Teamleiter machte erstmal Anwesendheitskontrolle
    (keineUnterschriftsammlung) und beschrieb die Maßnahme kurz. So alle wieder raus und zu Einzelgespräche wieder rein. Als ich dann an der Reihe war, mit Beistand rein kurzes Getuschel. Kurzes Vorstellen (Geschäfsführende des e.V. und Maßnahmebetreuerin des MT Teamleiter war nicht mehr anwesend) und wahrnehmung des Termins quittieren lassen.


    Dann forderte mich die Maßnahmebetreuerin auf ihr meinen Lebenslauf und Telefonnummer zu
    geben, brauche ich um zu wissen mit wem wir es zu tun haben und damit wir Sie anrufen können um ihnen mitzuteilen wann die Maßnahme beginne.


    Gabs beides nicht mit Hinweis habe einen Briefkasten. Kurzes hin und her bla bla.


    Zur Maßnahme: Suchen 5 Leute für 5 verschiedene Kinder und Sportvereine der dort Platzwart spielt.
    (Natürlich blumiger umschrieben und laufende betonung zusätzlich)
    Nach 10 Minuten verabschiedung ohne eine Unterschriftenforderung.



    paulchen111

  • Hallo Paulchen,



    Du und dein Beistand: habt ihr gleich ein Gedächnisprotokoll angefertigt?

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    gruss
    kaiserqualle

  • Hallo paulchen,


    lief doch dann ganz gut :-bd


    Wurde ja schon erwähnt, Telefonnummer musst Du nicht angeben, man muss nur postalisch erreichbar sein, § 3 EAO
    (Erreichbarkeitsanordnung).


    Lebenslauf muss dem Träger auch nicht vorgelegt werden. [lexicon]SG[/lexicon] Leipzig,Beschluss,29.5.2012(Anhang).


    Zur Zusätzlichkeit hat kaiserqualle ja schon alles geschrieben.


    Und nun hoffen wir mal, dass Du von der Maßnahme verschont bleibst.

  • Hehe ... Gut, einen Vorteil hast Du: Du brauchst nie viel Geld für Faxe oder dergleichen, Du kannst Deinen Schriftverkehr problemlos am Empfang abgeben ^^