gegen 1 Euro Job Widerspruch eingelegt - SG Beschluss negativ

Es gibt 26 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Sperling.

  • Hallo Forum
    Am 30.08.12 war ich mit Beistand im [lexicon]JC[/lexicon]. Dort [lexicon]EGV[/lexicon] + Zuweisung einer AGH erhalten. Hab nichts unterschrieben nur mitgenommen
    Am 11.09.12 VA erhalten
    Am 06.09.12 beim Träger zwecks Anmeldung vorsichtshalber vorstellig geworden,obwohl ich den dazughörigen VA noch nicht erhalten hatte und weil ich die Zuweisung als eigenständigen VA erachtet hatte.
    Am 10.09.12 beim Arbeitsort erschienen und AGH angetreten, 1 Tag gerarbeitet, Arbeitsvertrag nicht unterschrieben, zwecks Prüfung mitgenommen.
    Am 11.09.12 Arztbesuch - AU geschrieben, durchgehend bis heute
    Am 14.09.12 Widerspruch geg. VA bei [lexicon]JC[/lexicon] eingereicht
    Am 14.09.12 Antrag auf aW gem. § 86b Abs.1 Nr. 2 SGB i.V.m. § 39 Abs. 1 SGB II bei [lexicon]SG[/lexicon] Hamburg gestellt
    Am 24.09.12 Reaktion des [lexicon]JC[/lexicon] beim [lexicon]SG[/lexicon]
    Am 27.09.12 Meine Eingabe an [lexicon]SG[/lexicon] zwecks Richtigstellung
    Am 08.10.12 Beschluss [lexicon]SG[/lexicon] negativ ergangen


    Soweit der Hergang.Ich stelle den gesamten Schriftverkehr hier ein. Nun überlege ich, ob ich Beschwerde einlegen soll. Ist zugelassen und ich liege noch in der Frist. Aber welche Erfolgsaussichten habe ich?
    Aus dem Beschluss hab ich herausgelesen, dass das Gericht sich gar nicht mit dem Sachverhalt der Zusätzlichkeit befasst hat. Wie seht ihr das - was könnt ihr mir raten? Lohnt sich der Aufwand ??? Ich muss dazu sagen, dass ich jetzt bereits den zweiten negativen Beschluss erhalten hab. Mein SBchen lacht sich schon was ins Fäustchen. Sie hat schon beim letzten Mal grinsend gesagt: "Na, da wird ja mal leider wieder 'ne [lexicon]EGV[/lexicon] fällig". :tr11
    Huch - möchte gerne die zugehörigen Schriftsätze hochladen, aber es geht nicht. Angeblich seien die Dateien zu groß. Man muss hier doch eine DIN A4 Seite problemlos hochladen können??? Kann mir bitte mal einer erklären, wie das hier gemacht werden muss? Sonst könnt ihr das alles ja nicht nachvollziehen.

      Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  • [quote="Leoloewe2"]Hallo Forum
    Am 30.08.12 war ich mit Beistand im [lexicon]JC[/lexicon]. Dort [lexicon]EGV[/lexicon] + Zuweisung einer AGH erhalten. Hab nichts unterschrieben nur mitgenommen
    Am 11.09.12 VA erhalten
    Am 06.09.12 beim Träger zwecks Anmeldung vorsichtshalber vorstellig geworden,obwohl ich den dazughörigen VA noch nicht erhalten hatte und weil ich die Zuweisung als eigenständigen VA erachtet hatte.
    Am 10.09.12 beim Arbeitsort erschienen und AGH angetreten, 1 Tag gerarbeitet, Arbeitsvertrag nicht unterschrieben, zwecks Prüfung mitgenommen.
    Am 11.09.12 Arztbesuch - AU geschrieben, durchgehend bis heute
    Am 14.09.12 Widerspruch geg. VA bei [lexicon]JC[/lexicon] eingereicht
    Am 14.09.12 Antrag auf aW gem. § 86b Abs.1 Nr. 2 SGB i.V.m. § 39 Abs. 1 SGB II bei [lexicon]SG[/lexicon] Hamburg gestellt
    Am 24.09.12 Reaktion des [lexicon]JC[/lexicon] beim [lexicon]SG[/lexicon]
    Am 27.09.12 Meine Eingabe an [lexicon]SG[/lexicon] zwecks Richtigstellung
    Am 08.10.12 Beschluss [lexicon]SG[/lexicon] negativ ergangen


    Soweit der Hergang.Ich stelle den gesamten Schriftverkehr hier ein. Nun überlege ich, ob ich Beschwerde einlegen soll. Ist zugelassen und ich liege noch in der Frist. Aber welche Erfolgsaussichten habe ich?
    Aus dem Beschluss hab ich herausgelesen, dass das Gericht sich gar nicht mit dem Sachverhalt der Zusätzlichkeit befasst hat. Wie seht ihr das - was könnt ihr mir raten? Lohnt sich der Aufwand ??? Ich muss dazu sagen, dass ich jetzt bereits den zweiten negativen Beschluss erhalten hab. Mein SBchen lacht sich schon was ins Fäustchen. Sie hat schon beim letzten Mal grinsend gesagt: "Na, da wird ja mal leider wieder 'ne [lexicon]EGV[/lexicon] fällig". :tr11

  • eine AW bei einer AU ist doch etwas sinnlos.


    Wenn Du Zwecks Krankheit eh nicht dort bist, wozu dann eine aufschiebende Wirkung?

  • klappt noch nicht so recht mit dem Hochladen. Hoffentlich geht nicht allzusehr durcheinander :WALL

  • "Urviech" schrieb:

    eine AW bei einer AU ist doch etwas sinnlos.


    Wenn Du Zwecks Krankheit eh nicht dort bist, wozu dann eine aufschiebende Wirkung?


    Die AGH ist vorerst bist 31.12.12.angelegt - mit Verlängerungsoption. Ob ich so lange AU sein kann bezweifel ich mal.

      Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  • Dann stelle den Antrag auf aW doch, wenn Du wieder "gesund" bist.


    Ansonsten vrschiebt sich der Beginn der AGH bei einer aW doch nach hinten, zumindest bis zur endgültigen Entscheidung.
    Falls die negativ ausfällt, biste dann noch länger drin.

  • Nach dem ich hier eingestellt habe, was bisher schon gelaufen ist - also noch mal gefragt: Kann mir bitte jemand etwas raten, ob sich Beschwer einlegen lohnt?

      Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  • Hallo Leo,


    hier wurde ein entscheidender Fehler begangen.


    Die Zuweisung ist ein separater VA, das hast Du richtig erkannt. Heißt, man hätte auch gegen die Zuweisung Widerspruch einlegen müssen und die aufschiebende Wirkung beantragen müssen.


    Das hast Du aber nicht gemacht, wie ich ersehe. Oder doch ?


    Selbst wenn eine Beschwerde Erfolg hätte, hättest Du immer noch die Zuweisung am Hals.


    Mal davon abgesehen, dass sich eine Beschwerde auch locker 6-8 Wochen bis zu einem Entscheid hinziehen kann. Dann wäre die AGH auch fast zu Ende.

  • Danke dir Ghansafan - das ist eine Aussage, mit der ich was anfangen kann. Zum andern hast du recht - gegen die Zuweisung hab ich nix unternommen. SBch hat mich scheinbar ausgetrickst, denn: Zuerst hab ich [lexicon]EGV[/lexicon] +Zuweisung bekommen. Da mir klar war, dass ich nicht unterschreibe, habe ich auf VA gewartet. Der kam aber lange Tage nicht - daher nahm ich die Zuweisung als VA und bin vorsichtshalber zum MA-Träger marschiert. Kaum war ich dort im EDV-System erfasst, bekam ich plötzlich doch noch den VA nach Hause geschickt. Gegen den hab ich dann so verfahren und ich dachte damit sei ggf die Zuweisung auch gleich vom Tisch. Bin also von Paolo nicht so ganz korrekt beraten worden. Schade. Nun muss ich wohl leider entweder bald in den sauren Apfel beissen, oder ich hab Glück, dass die mich wg. langer AU rauslassen.Lieben Gruss an dich.

      Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  • "Urviech" schrieb:

    Fehlt da nochwas bei Deinem Widerspruch?


    Nein - meiner Meinung nach ist der Textinhalt im Widerspruch völlig ausreichend. Weil: Denen im [lexicon]JC[/lexicon] ist sowieso piepsschnurzegal wie ich begründe. Die werden dem [lexicon]SG[/lexicon] sowieso ihren eigenen Standpunkt darlegen. Es ist nur wichtig, DAS ich widerspreche - proforma wg [lexicon]SG[/lexicon], damit mein Antrag auf aW dort überhaupt angenommen wird. Beim den Schergen im [lexicon]JC[/lexicon] braucht man sich nicht so viel Mühe machen.

      Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  • Hallo Leo,


    wie geschrieben, gegen die Zuweisung hätte man auch angehen müssen, da es auch ein VA ist. Sogar ein korrekter mit einer Rechtsbehelfsbelehrung.


    Auch ein Widerspruch sollte begründet werden, sicher muss das nicht so ausführlich sein, wie ein Antrag fürs Gericht. Aber 1-2 stichhaltige Begründungen sollten schon in einem Widerspruch aufgeführt werden.


    Meine Meinung.


  • Ja ist in Ordnung - nächstes mal. Also - zu den Sternen!

      Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  • Hallo Leo,


    ja, ist blöd jetzt für Dich, tut mir auch leid.


    Vielleicht kannst Du ja dann durch eine weitere AU der Maßnahme noch etwas entkommen.

  • Leo, wenn du krankheitsbedingt 4 Wochen in Folge an einer Maßnahme nicht teilnehmen kannst, so gilt die Maßnahme leider als gescheitert, da du ja das in der Regel völlig hirnlose """Maßnahmeziel"""" nicht mehr bei einer derart langen Abwesenheit ereichen kannst! Der Träger der H-IV Mafia, muss dann die Maßnahme leider für gescheitert erklären!


    Für wen dieses LEIDER hier nun gedacht ist, bleibt deiner freien Interpretation vorbehalten! :lgh

  • Meine AGH endet offiziell vorerst am 31.12.12 - mit der Option auf Verlängerung (s.o. VA ) Ich bin in der 7.Woche AU und noch immer drin. Vom Träger null Reaktion. Kann ich da was forcieren?

      Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

  • Leider kannst du nichts anderes machen, außer weiterhin AU zu sein.


    Die 2 Wochen AU Frist, die es vor einigen Jahren noch gab, um aus einer MAE zu kommen, gibts leider nicht mehr.


    Der Träger hat kein Interesse daran, dich loszuwerden, denn er kriegt ja das Geld. Der SB will dich auch nicht aus der Maßnahme nehmen, denn wenn du dann nicht mehr AU bist, biste wieder in der bösen Statistik.

  • Hallo liebe Foristen,
    in der Folge stelle ich zur Vervollständigung meiner Angelegenheit für die interessierten User den W-Bescheid des [lexicon]JC[/lexicon] ein. Der SG-Beschluss steht ja schon weiter oben. Ich werde die Sache nicht weiter betreiben. Wer dennoch mag, kann gern seine Meinung schreiben. Seid freundlich gegrüßt, LL.

  • Mit diesem stümperhaften Widerspruch der dir da im org eingestellt wurde, dem fehlenden Widerspruch gegen die Zuweisung zur Maßnahme...kein Wunder, dass musste
    in die Hose gehen. ~x(


    Außerdem hätte es in dem [lexicon]EGV[/lexicon] / VA noch mehr Punkte zum angreifen gehabt.


    Viel Kleinvieh macht auch Mist...oder wie heißt das :chrr