Wegen Überlastung vom Stuhl gefallen

Es gibt 3 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Tanfi.

  • Zitat

    Sie schleppen sich krank ins Büro und müssen pro Stelle über hundert Fälle bearbeiten: Jobcenter-Mitarbeiter klagen über zu hohe Fallzahlen und organisatorische Mängel. Geschäftsführerin Martina Musati brüstet sich auch noch mit der niedrigeren Krankheitsquote - und die Stadt sieht die Schuld bei der Bundesagentur.


    Die Mitarbeiter des Jobcenters München klagen über eine massive Überlastung. Sie fordern die Geschäftsführerin des Jobcenters, Martina Musati, in einem Schreiben auf, "unverzüglich für eine Reduzierung der Arbeitsbelastung zu sorgen". Nach Angaben von Sozialreferentin Brigitte Meier (SPD) sind zwar "so gut wie alle" der 820 Stellen im [lexicon]Jobcenter[/lexicon] besetzt. Aber in drei von zwölf Sozialbürgerhäusern und in der Zentralen Wohnungslosenhilfe leiden die Jobcenter-Mitarbeiter, die Hartz-IV-Leistungen berechnen und auszahlen, unter dem Arbeitsdruck ganz besonders. Mit sogenannten Überlastungsanzeigen haben die Beschäftigten die Jobcenter-Geschäftsführerin darauf hingewiesen, dass negative Folgen wie Fehler und Mängel in Bescheiden unvermeidbar seien.
    ...
    Wegen einer tatsächlichen Fallzahl von 150 bis 160 Hartz-IV-Haushalten pro Mitarbeiter haben auch die Leistungssachbearbeiter im [lexicon]Jobcenter[/lexicon] des Sozialbürgerhauses Neuhausen-Moosach eine Überlastungsanzeige gestellt. Wenn Kollegen krank oder in Urlaub seien, entstünden erhebliche Verzögerungen, die zu Beschwerden führten: Denn für den jeweiligen Stellvertreter verdopple sich dann die Fallzahl. "Fast jeder schleppt sich krank ins Büro", heißt es in dem Brandbrief, um nicht den Kollegen mit der Vertretung zu belasten und Rückstände bei beiden auflaufen zu lassen.


    Dass sich Musati dann auch noch mit einer niedrigeren Krankheitsquote brüstet, "klingt daher für uns auch noch wie eine zusätzliche Verhöhnung". Länger überlastete Mitarbeiter würden dann schwer erkranken. Verschärft werde die Situation durch erhebliche organisatorische Mängel sowie eine immer noch unzureichende Software mit teilweise extremen Antwortzeiten. Angesichts dieser Belastung sei "kurz- bis mittelfristig ein Wechsel an eine andere Dienststelle schon aus Gründen des Selbstschutzes und der Gesunderhaltungspflicht zwingend erforderlich", schreiben die Jobcenter-Mitarbeiter.


    [quelle]Wegen Überlastung vom Stuhl gefallen[/quelle]

  • :IR
    Oh Gott, die Ärmsten! Vielleicht sollten sie sich lieber um einen vernünftigen Job bei einer [lexicon]Zeitarbeitsfirma[/lexicon] bewerben oder zur Entspannung mal ´ne Maßnahme machen?

    Information schadet nur dem, der sie nicht hat!

    Sollten sich, wie zuletzt leider oftmals in anderen Threads geschehen, Teammitglieder oder User durch meine Beiträge angegriffen fühlen, oder sogar eine Unterstellung darin vermuten, entschuldige ich mich vorbeugend dafür. Dies war nicht meine Absicht. Prüft bitte, ob eine Falschinterpretation eurerseits vorliegen könnte!

  • HM......ich würde Arbeit suchen :)
    Aber da mir wohl das [lexicon]JC[/lexicon] meinen Bescheid hinauszögert, bin ich ja nicht beim Vermittler auf grün geschaltet. Verdammt.....so 5 - 10 FALL akten könnte auch in untern Tisch fallen lassen



    SORRY aber wie sagte die DAME vom AMT zu mir: Ich sollte doch etwas an meiner sarkastischen Art arbeiten.


    Ich bin nicht sarkastisch--nur 58Jhr und sage das was ich mir denke.


    Und wenn MEIN Sachbearbeiter mich 3 x wegen ein und dem selben anschreibt um Zeit zu schinden-und selber aber NUR 3 Tage im AMT ist.....ich muss mir immer anhören es muss gespart werden.


    Ich kann einfach kein Mitgefühl für die "armen" Mitarbeiter des Staates haben. :evil:

    Hat man eine Hürde bewältigt :rolleyes: kommen 2 neue dazu ;( ------ABER am ENDE gewinnen wir doch ! :evil: :thumbsup: