Meine Erlebnisse in einer Zeitarbeitsfirma

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  • Zu Beginn sei gesagt, ich hätte mich gern kürzer gefasst, doch leider war dies nicht möglich.
    Ich bin seit 15 Monaten bei einer [lexicon]Zeitarbeitsfirma[/lexicon] beschäftigt.
    10 Monate vom 18.07.11 - 09.05.12 lief alles Super.
    Dann hatte dieser Kunde keine Aufträge mehr.
    Was dann ablief ist kaum zu beschreiben.
    Am 14.05.12. hatte ich einen Einsatz in einer großen Chemiefabrik.
    Dort wurde mir mitgeteilt, ohne Atemschutzuntersuchung können wir dich hier nicht gebrauchen.
    An diesem Tag habe ich 8 Stunden sandgestrahlt.
    Zu Hause habe ich dann die [lexicon]Zeitarbeitsfirma[/lexicon] (ZAF) angerufen und nach dieser Untersuchung gefragt. Es könnte 2-3 Wochen dauern um einen Termin für diese Untersuchung zu bekommen.
    Am 21.05.12 kamein Anruf von der [lexicon]ZAF[/lexicon], sie hätten einen Einsatz in Da... 2 Tage Nachtschicht. Wir melden uns noch. Doch es kam kein Rückruf.
    Am 22.05.12 habe ich mich per Email beschwert (ich hatte den ganzen Nachmittag auf den Rückruf gewartet), nach der Untersuchung gefragt und geschrieben ich suche mir selbst Arbeit. Prompt kam ein Anruf der [lexicon]ZAF[/lexicon], der Termin für die Untersuchung ist am 24.05.
    Am 24.05.12 wurde "in der [lexicon]Zeitarbeitsfirma[/lexicon]" die Untersuchung G26 gemacht (bis heute noch keine Ergebnisse). Danach sagte die Disponetin zu mir, "wir müssen Sie ja bezahlen" und mir wurde vorgeschlagen 4 Tage Urlaub zu machen. Die Disponentin legte mir 4 Urlaubsanträge vor die ich unterschreiben sollte. Doch eine Kopie könne sie mir nicht mitgeben, sie müsse noch mit ihrem Chef sprechen ob vielleicht doch Minusstunden. aufgeschrieben werden.
    Ich bekäme die Urlaubsanträge aber sofort per Email geschickt.
    Doch bis heute (16.09.12) habe ich diese Urlaubsanträge nicht erhalten.
    6 Tage später am 31.05.12 hatte ich einenEinsatz in der o.g. Chemiefabrik.
    Als ich um 6 Uhr dort eintraf, bekam ich gesagt, wir suchen niemand mehr.
    Nach mehreren Telefonaten hieß es, du musst in die Firma S..20km entfernt.
    Vom 31.05.-08.06.12 habe ich in dieser Firma S... gearbeitet. Vom Kunden selbst habe ich erfahren das er mit meinem Disponenten befreundet ist. Stundenzettel für diese Zeit habe ich keine erhalten. Dann war ich 2Tage krank, danach war der Arbeitsplatz vergeben.
    Am 19.06.12 musste ich in das Büro der [lexicon]ZAF[/lexicon]. Sie haben morgen 20.06.12 einen Einsatz in Wa.... Sie müssen aber dort übernachten. Ich sagte, ich möchte lieber tägl. mit dem Zug hinfahren (ich habe kein Auto). Dann kämen sie 15 Minuten zu spät, dass müssen wir aber erst mit dem Kunden abklären. Also, sie lehnen eine Übernachtung von Montag - Freitag ab, dies schrieb der Disponent handschriftlich unter den Einsatzbegleitschein. Welchen ich dann unterschreiben musste. Wir klären mit dem Kunden, ob sie etwas später anfangen können und melden uns dann. Doch gemeldet haben die sich nicht.
    Eigenartig ist nur das der 20.06. ein Mittwoch war und warum schreibt er dann eine Übernachtung von Montag- Freitag lehne ich ab. Doch dies fiel mir erst viel später auf.
    Am 21.06.12 wurde ich wieder in die [lexicon]ZAF[/lexicon] bestellt. Dort sagte man mir, wir möchten sie in der Firma H... unterbringen, bitte füllen sie die Arbeitsfragebögen aus. Wir melden uns. Es wird Dienstag oder Mittwoch
    (26. u. 27.06.12)
    Am 28.06.12 kam ein Einsatzbegleitschein für den 29.06. um 6Uhr in der Firma M.. 40km.
    Als ich am 29.06.12 dort hinkam, sagte man mir, wir fangen schon um 5.30 Uhr an. So früh fährt aber gar kein Zug.
    Seit 2. Juli 12 bin ich in einer Firma 59 km entfernt. Dort wurde ich beleidigt, gehetzt und schikaniert. Ich bin beinahe vom Gerüst gestürzt und habe mir mein ganzes Schienbein aufgeschürft durch die Hetzerei.
    Am 12.07.12 morgens um 7Uhr meldete ich mich beim Kunden krank.
    Bei der [lexicon]ZAF[/lexicon] wollte ich dann gleich um 8 Uhr anrufen bin aber eingeschlafen.
    Um 9 Uhr meldete sich die [lexicon]ZAF[/lexicon] motzte und ein Tag später kam die Abmahnung "unentschuldigt Gefehlt", obwohl die Krankmeldung unterwegs war.
    Die 1. Firma in der ich 10 Monate gearbeitet habe hat sich wieder bei mir gemeldet und gefragt in welcher [lexicon]ZAF[/lexicon] ich arbeite. Seit 16.07.12 arbeite ich wieder in dieser Firma. Gott sei dank.
    ABER DIE ABRECHNUNGEN MAI UND JUNI !!!
    Im Mai haben sie mir einfach 9 Tage Urlaub angerechnet und die Juni Abrechnung habe ich nicht bekommen. Sie haben mir bloß 800€ überwiesen. Es fehlen ca. 400 € netto.
    Nachdem ich der [lexicon]ZAF[/lexicon] am 25.07. ein Einschreiben gesendet hatte und sie darin aufgefordert habe meinen restlichen Lohn zu bezahlen ansonsten würde ich klagen, kam dann die Abrechnung (14 Tage später als sonst) und ein Anruf der [lexicon]ZAF[/lexicon]. Das würde alles nicht stimmen ich hätte einen Auftrag abgelehnt. Im Maihätte ich nur "einen" Urlaubsantrag vom 15.05.-29.05.12 unterschrieben. Ich habe die [lexicon]ZAF[/lexicon] aufgefordert mir diesen Antrag endlich mal zu kommen zu lassen, dieser Aufforderung sind sie bis heute noch nicht nachgekommen.
    Obwohl ich mich am 21.05.12 für einen Einsatz bereit erklärt hatte und am 24.05.12 im Büro der [lexicon]ZAF[/lexicon] war und die Untersuchung habe machen lassen, haben die auch für diese Tage Urlaub angerechnet.
    Und im Juni hätte ich am 20.06.12 einen Einsatz abgelehnt, für diesen Einsatz wurden dann 8 Tage "entschuldigte Fehlzeiten" angerechnet. Doch am 21.06.12 war ich im Büro der [lexicon]ZAF[/lexicon] und am 29.06.12 hatte ich einen Einsatz der nicht zustande kam, weil auf dem Einsatzbegleitschein eine falsche Uhrzeit stand. Diese 2 Tage kann die [lexicon]ZAF[/lexicon] doch nicht als Fehlzeiten anrechnen?
    Bei all diesen Ungereimtheiten, habe ich den leisen Verdacht, dass es diesen Einsatz am 20.06.12 gar nicht gab und die mich in eine Falle gelockt haben. Ich würde am liebsten bei diesem Kunden einmal nachfragen, ob das alles seine Richtigkeit hat.
    Des weiteren haben die mir für Juni keine Fahrtkosten bezahlt obwohl ich 8x in M... (ca. 40 km) war. Oder zählen Fahrten zur [lexicon]ZAF[/lexicon] nicht?
    Übrigens die [lexicon]ZAF[/lexicon] ist Mitglied der IGZ.
    Ende Juli habe ich mit dem Vertriebsdisponenten der [lexicon]ZAF[/lexicon] telefoniert. Ich habe ihm gesagt, dass ich jetzt eine Mitfahrgelenheit hätte und ich mich an den Fahrtkosten beteiligen möchte.
    Dies wäre kein Problem. Ich solle den Fahrer fragen wieviel Geld er haben möchte. Sie könnten dies dann in den Computer eingeben. Ich habe mich mit dem Fahrer auf 30 € pro Woche geeinigt und jeweils eine Quittung pro Woche (Fahrtkostenbeteiligung) unterzeichnen lassen. Diese 4 Quittungen habe ich im August eingereicht. Früher bin ich immer mit dem Zug gefahren und habe den vollen Betrag der Wochenkarte von 54€ erstattet bekommen.
    Im August wollte ich 3 Tage Urlaub beantragen. Da hieß es mir würden bis Ende August nur noch 2 Tage Urlaub zustehen. Ich wollte dann an mein Zeitkonto (mehr als 50 Überstunden). Da hieß es Zeitkonto und Resturlaub müsse aufgehoben werden, für einsatzfreie Zeiten. Wenn mir bis Ende August nur noch 2 Tage zustehen, dann müßte ich ja schon 14 Tage Urlaub gemacht haben. Dies kann ich nicht nachvollziehen. Außer 2 Tagen im März und 9 Tagen im Mai die die [lexicon]ZAF[/lexicon] mir aufgeschwatzt hat, weil es keine Einsätze gab, habe ich keinen Urlaub gemacht.
    Mir fehlen 3 Urlaubstage.
    Ich hatte am 13.12.11 (ich war noch in der Probezeit), per Mail nachgefragt ob ich 9 Tage Urlaub (vom 22.12.11 bis 04.01.12) machen könnte, weil in dieser Zeit in dem Betrieb nicht gearbeitet wurde. Am 14.12.11 wurde mir per Mail der Urlaub zugesichert. Ein Urlaubsantrag würde mir noch zugesandt, doch dieser kam erst zwischen den Jahren. Diese 9 Tage standen mir noch für 2011 zu. Doch jetzt habe ich die Befürchtung, dass die [lexicon]ZAF[/lexicon] mir für die 3 Urlaubstage im Januar schon neuen Urlaub angerechnet haben.
    Gestern habe ich meine Abrechnung für August bekommen und die Fahrtkosten sind nicht erstattet worden.
    Nach genauerer Prüfung der Abrechnung (alle Tätigkeitsnachweise zusammen gesucht und Arbeitsstunden addiert) fiel mir auf, dass 21 Überstunden auf dem Zeitkonto fehlen.
    Ich hatte im August fast 40 Überstunden und da ist mir das im ersten Moment nicht aufgefallen.
    Ich war 3 Tage krankgeschrieben, doch dies erscheint auf der Abrechnung nicht.
    Die 21 Überstunden sind warscheinlich die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ????
    Ich hatte heute bei der [lexicon]ZAF[/lexicon] angerufen um das zu klären. Da sagte mir einer der Vertriebsdisponenten, die Buchhalterin wäre krank, er käme nicht ins System und sie wären ja nur für den Vertrieb zuständig. Ich soll am Dienstag nochmal anrufen. Die wollen mich doch nur hinhalten.
    Meine Frage, wie verhalte ich mich am Dienstag richtig?
    Falls die vielleicht sagen sie hätten den Brief mit der Krankmeldung nicht oder zu spät bekommen, um Ausreden sind die ja nie verlegen.


    Kann es sein wenn ich mich nochmal beschwere, dass die mich fristlos Kündigen und sagen das Vertrauensverhältnis wäre gestört (soll schon vorgekommen sein) und dann habe ich eine Sperre beim Arbeitsamt.
    Aber ich keine Lust mich länger veräppeln zu lassen.



    Vielen Dank für die Mühe, diesen langen Text zu lesen.
    Ich hoffe ich konnte Ihnen einigermaßen verständlich die Situation schildern.

  • Hallo Stenon und erstmal Herzlich Willkommen in diesem Forum.


    Was diese [lexicon]ZAF[/lexicon] da mit dir versucht abzuziehen, ist absolut nicht rechtens. Hab schon viel gehört und auch selbst schon erlebt, aber das Ausmaß an Rechtsübertretungen, die du hier schilderst, ist mir noch nie untergekommen.


    Für dich selbst solltest du erstmal die Zeiten, die nicht stimmig sind, fein säuberlich in eine Liste aufnehmen.


    Offensichtlich fehlt dir ja auch die Gegenzeichung des Entleihbetriebes für die geleisteten Stunden.
    War die AU pünktlich beim AG
    Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dir die Urlaubszettel auszuhändigen. Vorher darfst du diesen im Grunde gar nicht antreten.
    Eine Gesundheitsuntersuchung bei dieser Art Einsätzen ist vor dem Einsatz durchzuführen.


    Das alles sind Punkte, eigentlich ist jeder einzelne schon zuviel des Guten. Da musst du dir doch keinen Kopf machen von wegen Vertrauensbruch.


    Ich würde wie gesagt eine Liste anfertigen, schön chronologisch und zum Arbeitsgericht gehen.
    Vorher vielleicht noch mal versuchen anhand der Liste mit dem Disponenten ein Gespräch zu führen. Das musst du entscheiden.


    Bekommst bestimmt noch mehr Meinungen hier aus dem Forum


    Liebe Grüße Ranita %%-

  • Hallo Ranita,
    ob die AU rechtzeitig beim Arbeitgeber war kann ich nicht sagen. Am 1. Tag sagte ich der [lexicon]ZAF[/lexicon] ich möchte abwarten ob es mir am 2. Tag besser geht. Das war nicht der Fall und ich habe denen mitgeteilt das ich zum Arzt gehe. Die AU habe ich dann sofort zur Post gebracht und der [lexicon]ZAF[/lexicon] per Mail mitgeteilt das ich krankgeschrieben bin, wann ich voraussichtlich wieder arbeiten kann und das ich die Krankmeldung versendet habe. Die [lexicon]ZAF[/lexicon] ist ca 40 km von meiner Wohnung entfernt deshalb mußte ich die AU mit der Post schicken.
    Falls die Au erst am 4. Tag beim Arbeitgeber ist, das wäre ein Samstag kann er dann die Lohnfortzahlung verweigern ?

  • Meiner Meinung nach hast du deiner Pflicht Genüge getan, in dem du deine AU rechtzeitig dem AG mitgeteilt hast. Wie lange der Postweg dauert, steht nicht in deinem Ermessen. Wenn dir hierfür Urlaub abgezogen wurde, so ist das nicht o.k.
    Sie hätten Dich auf jeden Fall auf das Fehlen der Krankschreibung hinweisen müssen. Das ist - so wie es hier geschildert ist - nicht erfolgt.


    Sie können nicht einfach Kranktage, die auch noch ärztlich belegt sind, in Urlaub verwandeln. Hast du eine Kopie der Krankmeldung? wenn nicht, bei KK anfordern, die haben ja das Original erhalten.


    Und Minusstunden sind auch nicht rechtens, ich stell dir mal einen Link ein von ver.di.
    Hier ist eine "Übesetzung des IGZ-Vertrages". Da kannst du dich erst mal schlau machen, was deine Rechte überhaupt sind, und was hier von der [lexicon]ZAF[/lexicon] missachtet worden ist.


    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.hundertprozentich.de/images/stories/einhundertprozentich/tarifvertraege/tv_leiharbeit_bza_igz_kommentierung.pdf">http://www.hundertprozentich.de/images/ ... ierung.pdf</a><!-- m -->

  • Gerade gesehen, dass du schon morgen dort anrufen sollst.
    Am besten machst du noch ne Liste mit den Unstimmigkeiten, per Mail an den Disponenten und dann ist eine Darstellung vorhanden, wo man mit der Klärung ansetzen kann.


    Und auch, wenn es schwer fällt, immer schön sachlich und ruhig bleiben. Dann kann man dir nicht kündigen, weil du willst etwas klären, da brauchst du keine Angst zu haben, dass man dir nachher etwas falsch auslegt. Von wegen Sperrung ALG.


    Und wenn die sich sperren, dann halt den anderen Weg. Arbeitsgericht ist auch kostenlos.


    LG Ranita %%-

  • Hallo Ranita,


    Ich habe heute In der [lexicon]ZAF[/lexicon] bei der Buchhaltung angerufen. Die Buchhalterin hat sich doof gestellt. Sie hätte, keine Belege vorliegen gehabt


    Als ich dann auf die Fahrkosten zu sprechen kam, hat sie sich verbabbelt. Sind das diese selbst gedruckten Quittungen (Mitfahrgelegenheit) ?


    Doch diese waren zusammen in einem Brief mit der AU.


    Ich sagte, also haben sie den Brief doch erhalten. Dann meinte sie es wäre alles zu viel zu spät gekommen. Angeblich hätte der Brief am 03.09. noch nicht vorgelegen. Dann müsste der Brief über 4 Tage gebraucht haben um zugestellt zu werden, denn am 30.08. ist er noch mit der Post weggegangen.


    Zum Schluß sagte sie, die Fahrkosten bezahlen wir dann nächsten Monat.


    Ich sage nur 4 Wochen Ausschlußfrist

  • Das ist alles Taktik. Ich funk mal einen anderen User an...


    Vielleicht auch einen RA beauftragen oder bei der [lexicon]ZAF[/lexicon] persönlich aufschlagen.


    Bitte noch etwas Geduld


    LG Ranita %%-

  • Zitat

    Des Weiteren haben die mir für Juni keine Fahrtkosten bezahlt obwohl ich 8x in M... (ca. 40 km) war. Oder zählen Fahrten zur [lexicon]ZAF[/lexicon] nicht?


    Der Beauftragende muss nach §670 BGB die Kosten des Aufwandes erstatten! Sprich, wenn [lexicon]ZAF[/lexicon] dich hier und dort hinbestellt, muss [lexicon]ZAF[/lexicon] auch die Fahrkosten erstatten!


    Zitat

    § 670 BGB Ersatz von Aufwendungen
    Macht der Beauftragte zum Zwecke der Ausführung des Auftrags Aufwendungen, die er den Umständen nach für erforderlich halten darf, so ist der Auftraggeber zum Ersatz verpflichtet.


    Zitat

    Da hieß es Zeitkonto und Resturlaub müsse aufgehoben werden, für einsatzfreie Zeiten


    Zeiten in denen dich die [lexicon]ZAF[/lexicon] nicht verleihen kann, dürfen nicht mit deinem Zeitkonto oder mit Urlaub überbrückt werden!
    Ist ja auch an sich logisch! Das Kostenrisiko muss hier die Firma schon selbst tragen, da sie ja auch die Profite erwirtschaftet. Das Kostenrisiko trägt hier also stets das Unternehmen selbst und nicht etwa der zu entleihende Sklave!


    Wenn ich das alles so lese, dann nehme dir unbedingt einen Fachanwalt für Arbeitsrecht und verklage diese Bissbude! Da arbeiten bringt nichts! Die haben dein Vertrauen hier mehr als nur missbraucht!

  • Hallo,


    ich würde gerne zum Anwalt gehen, aber ich habe keine Rechtschutzversicherung und bin in keiner Gewerkschaft.


    Die Kosten für den Rechtsanwalt würden die Kosten des Streitwertes übersteigen.


    Ich habe gestern auf dem Arbeitsgericht angerufen.


    In der 1. Instanz bezahlt jeder seinen Anwalt selbst auch wenn die Klage gewonnen wird.


    Und Prozesskostenhilfe würde ich wahrscheinlich nicht bekommen, denn ich habe noch einen 4oo € Job und wohne noch bei meinen Eltern.


    Bei mir müßte so viel geklärt werden:


    Zeitkonto korrigieren,


    Urlaubskonto - entschuldigte Fehlzeiten und Entgeldgruppe müssten überprüft werden.


    Dies könnte eigentlich nur ein Anwalt erreichen.


    Aber es gibt wahrscheinlich keine Anwälte die ehrenamtlich arbeiten?


    Das heißt für mich ich muß mich weiter veräppeln lassen!!

  • Hallo Ranita,


    vielen Dank für deine Mühe.


    Ich hatte wenig Zeit.


    Bei der KUSS hatte ich mich schon einmal ende Juli gemeldet. Ein Mann am Tel. sagte dafür wäre der Herr Oelmann zuständig. Dieser würde aber in Urlaub fahren. Daraufhin habe ich um die Frist zu wahren der [lexicon]ZAF[/lexicon] ein Einschreiben geschickt. Leider mit wenig Erfolg, denn die hatten mir ja diesen Zettel untergeschoben (das ich eine Übernachtung ablehne). Ich hatte mich bei der KUSS nicht mehr gemeldet, weil die [lexicon]ZAF[/lexicon] doch am längeren Hebel sitzt und der Mann am TEl. damals sagte, sie geben keine Rechtsauskunft.


    Ich weiß noch nicht was ich diesmal mache.


    Ich habe im Internet eine Aussage eines Anwalts für Arbeitsrecht; Herr Weigelt auf ZEIT ONLINE, gefunden das wäre genau auf mich anzuwenden.
    ""War ein Arbeitnehmer bis zum 31. Dezember eines Jahres noch keine sechs Monate für seinen Arbeitgeber tätig, und konnte seinen Urlaub dementsprechend nicht komplett nehmen (Stichwort: Probezeit), muss er seinen bisher erworbenen Urlaubsanspruch – eben seinen Resturlaub – nicht in den ersten drei Monaten nehmen. Der Gesetzgeber gibt ihm hier das ganze Jahr Zeit.""
    Mir würden dann doch noch 3 Tage Urlaub zustehen. Die [lexicon]ZAF[/lexicon] hatte mir für die 3 Tage die in den Januar fielen, die mir noch für 2011 zustanden, neuen Urlaub angerechnet.


    Nochmals vielen Dank für deine Mühe


    Gruß Stenon

  • Weiß jemand, ob beim Arbeitsgericht Anwaltszwang gilt? Falls nein, könnte er auch selbst Klage wegen Zahlung des ausstehenden Lohnes klagen. Vertrösten lassen auf nächsten Monat würde ich mich nicht. Eben halt wegen der Monatsfrist.

  • In der ersten Instanz geht es ohne Anwalt.


    Hier gibt es z.B. ein bisschen Info zum Arbeitsgerichtsverfahren:
    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.arbeitsrecht-ratgeber.de/arbeitsrecht/arbeitsgericht/content_01.html">http://www.arbeitsrecht-ratgeber.de/arb ... nt_01.html</a><!-- m -->


    Liebe Grüße
    AuE @};-

    Meine Beiträge geben meine persönlichen Erfahrungen und Ansichten wieder und sind nicht als Rechtsberatung zu verstehen. Eine Anwendung der von mir geschilderten Erlebnisse und Methoden erfolgt immer auf eigene Gefahr!

  • Nach dem Überfliegen deines Eröffnungspostings sage ich mal, daß du ganz herrlich vera... worden bist. Vielleicht schreib ich noch ein bißchen was dazu wenn ich nachher Zeit habe.


    Nein, bei Arbeitsgericht herrscht kein Anwaltszwang. Allerdings muss man sich im Klaren sein, das Arbeitsrichter Urteile scheuen und lieber Vergleiche schließen und da heißt es aufpassen.

  • Die ersten Urlaubstage die sie dir abgeluchst haben, waren nicht korrekt. wenn die [lexicon]Zeitarbeitsfirma[/lexicon] keine Aufträge hat, dann muss sie dein Gehalt trotzdem weiter zahlen und das ohne Verrechnung mit Urlaub.


    Der Chemiefabrikeinsatz war vorsätzlich rechtswidrig und ggfls.gesundheitsgefährdend.


    Der Arbeitsunfall musste gemeldet werden - kannst du als AN übrigens auch tun und würde ich tun.


    Auch der rest ist einfach Bullshit.


    Auch die Fahrtkosten und Auslöse hat die [lexicon]Zeitarbeitsfirma[/lexicon] zu tragen. Du bist nur für den Weg von deiner Wohnung bis zur [lexicon]Zeitarbeitsfirma[/lexicon] verantwortlich. Darüber hinaus hat die [lexicon]Zeitarbeitsfirma[/lexicon] das als Arbeitszeit zu zahlen neben einer Auslöse für den Weg. Bei einer bestimmten Zeit über der Normalarbeitszeit kommt noch Verpflegungsaufwand dazu.


    So und nun mein Vorschlag: PKH-Schein holen, Arbeitsrechtler (RA) beauftragen und die KK informieren nebst noch so einigen anderen Institutionen/Organisationen/Behörden.


    Das mal so als Erstes. Wenn ich das Dingen durchgehen, dann ist kaum ein Einsatz oder Nichteinsatz gesetzeskonform.

  • Vielen Dank an alle.


    Ich habe, um die Frist zu wahren, der [lexicon]ZAF[/lexicon] ein Einschreiben mit meinen Forderungen geschickt.
    Mal sehen, ob es was bringt.


    Gruß stenon

  • Zitat


    Ich will Dir hier nicht den Mut nehmen,
    ich kann Dir nur raten so schnell wie Möglich zum Arbeitsgericht gehen und Klageschreiben verfassen lassen,
    das ist nämlich nur nach den ersten vier Wochen ,
    nach erhalt der letzen Fehlerhaften Lohnabrechnung möglich!
    Ansonsten alles zusammengenommen,
    zum Anwalt nehmen!
    Bei mir hatte meine letze [lexicon]ZAF[/lexicon] ,
    noch bevor es zu einer Gerichtsverhandlung kam,
    wegen der schriftlichen Klageverfassung erst wirklich reagiert und das Geld sofort ,
    komischerweise innerhalb von 24 Stunden überwiesen,
    dann ging es urplötzlich!


    Ansonsten hatte meine letzte [lexicon]ZAF[/lexicon] ,
    genauso ein ähnliches Verhalten an den TAG gelegt ,
    wie Du es hier beschrieben hattest!
    B-) Ich hatte nur mit einer KLAGE bei meiner letzten [lexicon]ZAF[/lexicon] noch eines abgewendet,
    einen negative Zusatz Eintrag in meiner Akte vorm Amt;
    indem ich denen klar gemacht habe ,
    :ymdevil: das meine AKTE zur ZEIT,-
    :ymdevil: eh dort unter Gerichtlicher und Datenschutzbeauftragter BEOBACHTUNG steht und sies dreimal mit einer :ymdevil: negativen Bemerkung überlegen sollten ,
    bevor sie diese dort abgeben würden über mich! :ymdevil: