Der Bundestag als Arbeitgeber

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von bones.

  • Die junge Frau führte schon einige Jahre
    Besuchergruppen durch den Bundestag, geleitete Gäste hinauf zur Fraktionsebene
    und wieder hinab auf die Besuchertribüne des Plenarsaals, erläuterte die
    Funktionen des Parlaments, beantwortete Fragen der Gäste. Das war ihr Beruf.
    Allerdings fehlte ihr ein Arbeitgeber, der Beiträge zur Renten-, Kranken-,
    Pflege- und Arbeitslosenversicherung für sie eingezahlt hätte. Von der
    Bundestagsverwaltung nämlich wurde die Mitarbeiterin als Selbstständige geführt
    – zu Unrecht, wie die 81. Kammer des Berliner Sozialgerichts am 26. Oktober 2012
    entschied. Die Frau musste eingestellt werden, der Bundestag die Sozialbeiträge
    nachzahlen.


    Es ist gewiss besonders peinlich, dass ein Verfassungsorgan als Arbeitgeber
    bei dem Versuch erwischt wurde, sich um die Zahlung von Sozialbeiträgen zu
    drücken. Ein Einzelfall ist das nicht. Mehrere hundert Prozesse werden jährlich
    vor dem größten deutschen [lexicon]Sozialgericht[/lexicon] geführt, weil Unternehmen die Kosten für
    die soziale Absicherung ihrer Beschäftigten auf illegale Weise zu minimieren
    suchen.



    http://www.fr-online.de/arbeit---soziales/sozialversicherung-die-sozialbetrueger,1473632,21431842,view,asFirstTeaser.html

  • Zitat

    Die junge Frau führte schon einige Jahre Besuchergruppen durch den Bundestag...


    ...und der wurde doch schon zum Großteil in Schwarzarbeit neu errichtet. :rolleyes:

  • ...und der wurde doch schon zum Großteil in Schwarzarbeit neu errichtet. :rolleyes:


    Womit Du höchstwahrscheinlich recht hast und nebenbei war dieser Bau wahrscheinlich der letzte Bundesbau der einigermaßen Termingerecht vollendet wurde. Das es heutzutage nicht mehr geht sieht man ja am BER Flughafen.
    Der wird vermutlich 2022 fertig sein und zu klein