Vermittungsvorschlag ZAF in Optionskommune

Es gibt 29 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von TimoNRW.

  • So der erste VV in dieser Optionskommune ist eingetroffen.




    Da ihr sowas ja nicht oft seht und somit nicht wie bei der [lexicon]BA[/lexicon] aussehen sind hab ich ihn mal eingestellt.






    Bei der [lexicon]BA[/lexicon] sieht die Stelle so aus:




    So




    1. Optionskommune kann sich auf keine Referenznummer beziehen (wie bei der [lexicon]BA[/lexicon] üblich) sondern setzt auf EIGENE Referenznummern.




    2. Stelle unterscheidet sich komplett zum BA-Stellenangebot.




    Für mich mit bekannten GdB und laufendes Gutachten probematisch in folgenden Punkt:




    - eine gute körperliche Konstitution, eine eigenständige Arbeitsweise und Sinn für Genuigkeit funden Ihr Profil ab




    3- Schicht Betrieb, wenn das in die Nacht geht gesundheitlich problematisch, hab ich den Amtsarzt alles gesagt




    - Befristetet Vetrag bis 31.12.2012




    Auch Wochendarbeit ist denkbar und Überstunden




    :evil: :evil: :evil: :evil:






    Ich kenn den Betrieb vor Ort...es ist das übliche Weihnachtsgeschäft ink. Sonntagsarbeit und bis rauf zu 48 Stunden/Woche






    Wieder mega mäßige Rechtsbelerung auf 2 Seiten dabei.




    Egal was solls.....ZAF Bewerbung wie immer.

  • Bist du mobil, wie gefordert (PKW)?


    Meine Beiträge stellen meine persönliche unmassgebliche Meinung dar und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.

  • Das mit den 2 km ist Mist.


    Musst dich also bewerben.


    Also wie immer ohne Telefonnummer.


    Und wenn die Vertrag andrehen, ab zum Arzt und AU.

  • @ TimoNRW


    Ich glaube nicht, dass hier eine Widerstandsaktion ratsam ist.


    Es handelt sich um eine 35-Stunden-Tätigkeit, die ausserdem noch befristet ist.


    Das Ende der Beschäftigung ist also absehbar, selbst dann, wenn es noch zu einer Dienstzeitverlängerung kommen sollte, weil das Weihnachtsgeschäft noch eine Retourenabwicklung bedingt.


    Es ist eine Kommissioniertätigkeit. Wenn das ein durchrationalisierter Betrieb ist, werden die an ihre Kommissionierer hohe Anforderungen stellen, die jemand mit einem GdB nicht erfüllen kann. Insofern rechne ich damit, dass dich der Betrieb sowieso nicht einstellt, und wenn doch, wird es rasch zu einer Kündigung kommen.


    Also kann das Rezept nur sein, dass du dich formal korrekt und nachweisbar bewirbst.


    Wenn der Arbeitgeber dich ablehnt, kann man dir das nicht zum Vorwurf machen.


    Solltest du aber bei der Optionskommune den Eindruck hinterlassen, dass du das Arbeitsverhältnis sabotiert hast, werden die sich was dazu einfallen lassen.


    Achte bitte auch darauf, dass das [lexicon]Jobcenter[/lexicon] dir in seinem Anschreiben mitgeteilt hat, dass du dich bei Problemen an das [lexicon]Jobcenter[/lexicon] zu wenden hast. Das ist übrigens mehr, als so manches andere [lexicon]Jobcenter[/lexicon] überhaupt anbietet.


    Timo, sollte es tatsächlich zu einer Einstellung kommen, schuldest du dem Arbeitgeber lediglich eine mittlere Arbeitsleistung bei bestem Willen, keine olympischen Rekorde.



    Zitat

    Und wenn die Vertrag andrehen, ab zum Arzt und AU.


    Kaum droht das [lexicon]Jobcenter[/lexicon] mit ein paar Wochen Arbeit, erkrankt der Hilfeempfänger schwer und ist nicht mehr zu sprechen.


    Das [lexicon]Jobcenter[/lexicon] wird entzückt sein.


    Meine Beiträge stellen meine persönliche unmassgebliche Meinung dar und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.

  • Ich bleib dabei. Das einzige sanktionssichere Mittel, sofern die Schwerbehinderung nicht abschreckt, ist und bleibt die AU.


    Kein Wehren, keine Fragen wegen Zeitarbeitskonto, keine unbequemen Infos.


    Denn jeglicher anderer Widerstand führt zu einer Sanktion, da die [lexicon]Jobcenter[/lexicon] mit den ZAFen auf Du und Du sind.


    Vertrag unterschreiben und nächsten Tag zum Arzt. Hat man halt Dünnpfiff bekommen und die Kotzerei und ganz dolle Kopfschmerzen, Migräne, Kreislauf ist im Anus...

  • - eine gute körperliche Konstitution,


    Oder noch besser:


    Sinn für Genauigkeit


    Na das passt ja Faust auf Auge bei einer Sehbehinderung. Dazu eventuell Nachtschicht?


    Zitat

    Es handelt sich um eine 35-Stunden-Tätigkeit, die ausserdem noch befristet ist.


    Sehr witzig. 35 Stunden ist der iGZ Tarifvertrag, gearbeitet wird beim Kundenbetrieb 40-48 Stunden in der Woche jetzt zu Weihnachten inkl Sonntags. Man kriegt nur die 35 Vergütet. So is das zu verstehen. Und selbst dieser Garantielohn wird noch durck Tricks umgangen. Ich kenn ein Mitarbeiter bei dieser [lexicon]ZAF[/lexicon] und beim gleichen Kundenbetrieb.


    Zitat

    Wenn das ein durchrationalisierter Betrieb ist, werden die an ihre
    Kommissionierer hohe Anforderungen stellen, die jemand mit einem GdB
    nicht erfüllen kann.


    Genau das ist hier der Fall.


    Wie auch immer, Bewerbung erfolgt und dann einfach abwarten.


    Zitat

    Also kann das Rezept nur sein, dass du dich formal korrekt und nachweisbar bewirbst.


    Einwurf Einschreiben?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von TimoNRW ()

  • Genau, Einwurfeinschreiben, die 1,60€ Mehrgebühr würde ich hier investieren.


    Ich vermute nämlich auch, dass dein [lexicon]Jobcenter[/lexicon] hier deine Bewerbung genau prüfen wird und deine Arbeitswilligkeit testet.


    Also würde ich das alles hochkorrekt abwickeln und dem [lexicon]Jobcenter[/lexicon] keine Chance für eine Sanktion bieten.


    Sollte es dann tatsächlich zu einer Einstellung kommen, überlässt du dem Arbeitgeber die Entscheidung, ob ihm deine Arbeitsleistung genügt oder nicht.


    Meine Beiträge stellen meine persönliche unmassgebliche Meinung dar und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.

  • Ich glaube, in dem Fall wäre Einschreiben auch nicht verkehrt. Wenn die [lexicon]Jobcenter[/lexicon] schon rummoppern mit Sanktionsdrohungen. Bei der Post kann man auch abstempeln lassen, was man via Einwurf Einschreiben versendet. Hab ich auch schon gemacht.

  • Normal kommuniziere ich bei Fahrtkostenanträgen immer per Fax mit Nachweis. Die haben auch keine Telefonnummer von mir.


    [lexicon]ZAF[/lexicon] Bewerbung inkl. Lebenslauf geht dann Montag raus


    Am Ende in kleinerer Schriftgröße mit:

    Zitat

    Aus Datenschutzrechtlichen Gründen erkläre ich mich mit einer
    Speicherung oder Weitergabe meiner personenbezogenen Daten und auch
    einer weitergehenden Datenerhebung nicht einverstanden und beantrage bei Nichtberücksichtigung für die angebotene Stelle die Löschung und schriftliche Löschungsbestätigung entsprechend der Bestimmungen des § 35 [lexicon]Bundesdatenschutzgesetz[/lexicon]
    .


    Mit einer Aufnahme in einen Bewerberpool erkläre ich mich bei Nichtberücksichtigung für die angebotene Stelle ebenfalls nicht einverstanden.

  • Herrlich
    die [lexicon]ZAF[/lexicon] lädt ein und schließt Fahrtkosten in der Einladung nicht
    explizit aus....das ist ein Fehler 670 BGB ist jetzt eigentlich die [lexicon]ZAF[/lexicon]
    für FK Verantwortlich strenggenommen.


    Hab mir das ÄD Gutachten Teil B schon ausgedruckt. Ich werds mitnehmen.



    </abbr>

  • die [lexicon]ZAF[/lexicon] lädt ein und schließt Fahrtkosten in der Einladung nicht
    explizit aus....


    Jau, das ist nett!


    Am Besten gleich einen Schrieb mit der Geltendmachung der DFahrtkosten mitnehem zum Termin - mit Verweis auf den Paragraphen und ständige REchtssprechung.
    Termin-Frist für Überweisung nennen und Zusatz: ansonsten erfolgt ohne weitere Mahnung Leistungsklage


    ... ich fürchte (*hust*) allerdings, damit hätte sich die Stelle für dich leider (nochmal *hust*) erledigt ....

  • Postweg dauert jetzt zu lange da kommender Dienstag


    Fax


    "Vielen Dank für Ihre Einladung zum Vorstellungsgespräch. Ich gehe
    davon aus, daß Sie, wie im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) § 670
    vorgeschrieben, selbstverständlich meine Fahrtkosten in Höhe von
    voraussichtlich xy Euro übernehmen werden.


    Andernfalls bitte ich um Rückantwort.

  • Also ich hätte denen jetzt nicht die Gelegenheit gegeben, die Kostenübernahme im Vorfeld auszuschließen ...
    Wenn die das jetzt tun, rennste zum [lexicon]JC[/lexicon] und beantragst dort... Und die zahlen vielleicht auch noch ...


    Die REchtssprechung ist ja eindeutig - da käme die Fa. nicht drum rum - - aber ärgern würde sie sich!! Und dir könnte man, da du nur deine REchte geltend machst, kein vermittlungshemmendes Verhalten vorwerfen.

  • "Vielen Dank für Ihre Einladung zum Vorstellungsgespräch. Ich gehe


    davon aus, daß Sie, wie im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) § 670


    vorgeschrieben, selbstverständlich meine Fahrtkosten in Höhe von


    voraussichtlich xy Euro übernehmen werden.




    Andernfalls bitte ich um Rückantwort.



    Seh ich auch hier kein vermittlungshemmende Mitwirkung. Wie gesagt ich fahr ja Dienstag hin.


    Sind auch nur 3,92 EUR (Reisekosten)

  • Da hab ich mich wohl blöd ausgedrückt.


    Nein, mit dem Fax kann man dir nix anhaben!
    Ich fürchte halt nur, dass die Fa. dir schnell antwortet und die Fahrkostenübernahme ausschließt - was machste denn dann?
    Darum mein Einwand, das ich die ERstattung einfach vorausgesetzt hätte .

  • Sicher kann man die FK einfordern, bringen wird es aber nix. Zumal bei einer Leihbude. Kannst ja dann vor Gericht ziehen mit der Forderung. :D

  • Kannst ja dann vor Gericht ziehen mit der Forderung.


    ...und genau das würde ich dann machen!! Nur so lernen die ein rechtskonformes Verhalten!


    Unsere Erfahrungen hier sind allerdings andere: die haben bisher alle(!) gezahlt! Knurrend und meckernd, aber gezahlt!


    Kann dir gerne den genauen Text schreiben - aber erst am Nachmittag, bin nicht zu Hause ...