Vorrangprüfung für Asylbewerber bleibt

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    Berlin (ots) – Die Arbeitgeber der mittelständischen Wirtschaft haben heute einen leichteren Zugang von Asylbewerbern zum deutschen Arbeitsmarkt unter Aufhebung der Vorrangprüfung gefordert. Hierzu erklärt der innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer MdB:


    “Auf die Vorrangprüfung für Asylbewerber darf auch künftig nicht verzichtet werden. Sie ist ein wichtiges regulierendes Element bei der Aufnahme von Fachkräften in den deutschen Arbeitsmarkt. Die Vorrangprüfung stellt sicher, dass das Fachkräftepotenzial Deutschlands ausgeschöpft wird, indem zunächst versucht wird, einen vergleichbar qualifizierten Arbeitsuchenden in Deutschland für die konkrete Stelle zu finden. Sie ist damit ein wirkungsvolles Instrument, um gezielt und gesteuert die Zuwanderung von Fachkräften in den deutschen Arbeitsmarkt sicherzustellen. Schließlich gibt es auch nur in einigen Berufsfeldern eine gesteigerte Nachfrage nach Fachkräften, die derzeit nicht erfüllt werden kann. Die christlich-liberale Koalition hat zudem den bürokratischen Aufwand, der durch die Vorrangprüfung entsteht, bereits vor einigen Monaten für alle Unternehmen nochmals reduziert. Ab sofort gelten alle vollständig gestellten Anträge als genehmigt, wenn sie nicht innerhalb von zwei Wochen durch die zuständige Behörde bearbeitet worden sind. Angesichts von Bewerbungsverfahren, die in der Regel über einen deutlich längeren Zeitraum gehen, ist dies eine angemessene Regelung. Für nachgewiesene Mangelberufe ist sie zudem bereits vollständig ausgesetzt worden.”


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    (Ist zwar eine Meldung von der CDU - aber es geht ja um Informationssammlung, nicht darum, ob man den Informationsgeber mag oder nicht ...)

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