4 monat. Arbeit, trotzdem arbeitssuchend

Es gibt 12 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von ARBEIT_und_ERHOLUNG.

  • Hallo liebes Forum,


    bei mir haben sich gerade ein paar Fragen aufgetan. Ich habe nächste Woche ein Vorstellungsgespräch für eine Aushilfsstelle. [hide]Diese ist für 4 Monate zu besetzen.
    Evtl. einen Monat mehr oder weniger - je nachdem wie viele Leute angestellt werden und wie schnell die Arbeit vonstattengeht...


    Ich bin U25 und bekomme noch bis März 2013 ALG I.[/hide] Wenn ich den oben genannten Job annehme - wie geht es dann weiter?
    Theoretisch könnte ich mich ja zumindest für einen Monat abmelden und anschließend wieder anmelden. Oder aber ich werde gleich weiter als "arbeitssuchend" geführt.


    Nur: welche Auswirkungen haben diese Möglichkeiten auf den Zeitraum der Zahlung des [lexicon]ALG I[/lexicon] oder ändert sich dann nichts?


    Bin für jede Aufklärung dankbar :-)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von GenPas ()

  • Kommt erst mal darauf an, ob die Aushilfstätigkeit SV-pflichtig ist u. was Du da verdienst. D.h., ob noch aufgestockt werden muß oder nicht.

  • Zitat

    Nur: welche Auswirkungen haben diese Möglichkeiten auf den Zeitraum der Zahlung des [lexicon]ALG I[/lexicon] oder ändert sich dann nichts?


    Wenn du 15 Stunden und mehr pro Woche arbeitest, bist du nicht mehr arbeitslos und fällst aus dem [lexicon]ALG I[/lexicon] heraus.


    Das [lexicon]ALG I[/lexicon] wird tageweise gewährt, der nicht verbrauchte Anspruch kann später verbraucht werden, und zwar innerhalb einer vierjährigen Verjährugsfrist.



    Arbeitest du bis 14,99 Stunden pro Woche, bist du weiterhin arbeitslos und kannst [lexicon]ALG I[/lexicon] beziehen, wobei der Verdienst unter Berücksichtigung eines Freibetrages von 165,--€ angerechnet wird.


    Meine Beiträge stellen meine persönliche unmassgebliche Meinung dar und erheben keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.

  • Wenn das Arbeitslosengeld vorher höher war, als nach Deiner 4 Monate Arbeit, dann bekommst Du auf jeden Fall das höhere Arbeitlosengeld.
    Die 3 oder 4 Monate werden dann am Arbeitslosengeld 1 drangehangen.

  • Ich würde meinen Status auf arbeitssuchend umstellen lassen. (Nicht zu verwechseln mit arbeitslos!)


    Denn du musst dich ja 3 Monate vor Arbeitslosigkeit eh wieder arbeitssuchend melden und wenn nicht klar ist, ob dein Job 3, 4 oder 5 Monate geht und du ja auch Probezeit hat, bringt eine Abmeldung nichts.

  • Ich würde meinen Status auf arbeitssuchend umstellen lassen. (Nicht zu verwechseln mit arbeitslos!)


    Denn du musst dich ja 3 Monate vor Arbeitslosigkeit eh wieder arbeitssuchend melden und wenn nicht klar ist, ob dein Job 3, 4 oder 5 Monate geht und du ja auch Probezeit hat, bringt eine Abmeldung nichts.


    man kann sich ab Kenntnissnahme arbeitsuchend melden, muss nicht 12 wochen sein

  • Soweit ich weiß, ist das immer noch mit den 3 Monaten vorher arbeitssuchend (!) melden.


    Und bei einem befristeten Betrag weiß man ja schon das Ende.


    Hier aber hat der TE gar keine Ahnung, wie lange das sein wird, weiß aber, dass es nicht länger als 4-5 Monate sein wird.


    Am besten beim Arbeitsamt nachfragen bzw. schriftlich geben lassen.


  • "Normal" 3 Monate vorher, geht aber kaum, wenn man zum nächsten 1. oder 15. gekündigt wird, deswegen auch "nach Kenntnisnahme". Das hatte ich gemeint.

  • [hide] Weiß nun mehr zu dem Job. Es gibt 10,23€ pro Stunde das macht ca 1700€ brutto im Monat - 39Std Woche. Die Stelle geht höchstens 3 oder 4 Monate. Nach diesem Projekt gibt es definitv KEINE Weiterbeschäftigung. (Hoffe, dass sich während der Zeit in dem Hause was ergibt.)


    Was mache ich also nun mit dem Amt bzw dem ALG I was mir noch bis März 2013 zusteht - wird das anschließend neu angerechnet und spielt es eine Rolle ob ich mich dann abmelde oder nicht?


    Was mache ich am besten, damit keine Nachteile für mich entstehen? [/hide]

  • Meine Güte, was ist das denn jetzt mit dem vom Autor versteckten Text ???? *kopfschüttel*


    Es macht auf jeden Fall Sinn, sich gleich wieder arbeitssuchend zu melden.
    Dann kannst Du auch Fahrtkostenübernahme beantragen für weitere Vorstellungsgespräche
    und Bewerbungskosten.


    Okay, nachdem ich den Text nun lesen kann:
    Du meldest der AfA (Agentur für Arbeit), dass Du eine Arbeitsstelle gefunden hast,
    die vom xxxx bis zum yyyy dauert und meldest Dich gleichzeitig arbeitssuchend.


    Für die Zeit, in der Dein Arbeitsvertrag läuft, erhältst Du natürlich kein ALG 1
    sondern den Lohn vom Arbeitgeber.
    Danach meldest Du Dich spätestens am ersten Tag an dem Du ohne Arbeit bist,
    arbeitslos.
    Du wirst einen neuen Antrag ausfüllen müssen, das ist normal.


    Dein Restanspruch auf ALG 1, den Du hattest, als Du Deine Arbeit angetreten hast,
    ist Dir erhalten geblieben und beginnt dann wieder zu laufen.


    Also ... nur die Ruhe. Es ist alles im Grünen Bereich.


    Liebe Grüße
    AuE @};-

    Meine Beiträge geben meine persönlichen Erfahrungen und Ansichten wieder und sind nicht als Rechtsberatung zu verstehen. Eine Anwendung der von mir geschilderten Erlebnisse und Methoden erfolgt immer auf eigene Gefahr!

  • Wenn Du nicht soviel verdienst, kannst Du evtl. Wohngeld beantragen. Weiß ja nicht, was Du so an Miete zu zahlen hast.

  • Super danke. Der Vertrag wird nicht so toll, da es nur eine Aushilfsstelle ist und die nicht wissen, wann genau die Arbeit endet. Geschätzt bisher 4 Monate - evtl länger oder kürzer.
    Da kommt dann so ein bestimmter Satz in den Vertrag, dass ich auch nur für dieses Projekt angestellt bin.
    Ziemlich blöd aber besser als nix. - Danke für den Tipp. Bei den Worten neuer Antrag wird mir schon schlecht :sick:


    Aber klar abmelden ist wg der ungewissen Zeitdauer eh nicht möglich. Denke aber ich muss trotzdem erstmal diese "Veränderungsmitteilung" schicken oder?


    Ich wohne mit meinem Lebenspartner(/in) zusammen, da werde ich wohl keine Hilfe bekommen. Diese Person zahlt im Moment allein die Miete - ich häufe da also schulden an.
    Aber eines Tages habe ich hoffentlich einen richtigen Job mit richtigem Gehalt und kann alles wieder zurückzahlen...

  • Ja, die Veränderungsmitteilung musst Du hinschicken.
    Sonst zahlt das Amt ja weiter Dein ALG 1, obwohl Dir keines zusteht.
    Und das kann dann übel werden,
    weil die Dir dann Leistungserschleichung vorwerfen könnten ...
    (das ist strafrechtlich relevant).


    Hast Du vom alten Antrag eine Kopie gemacht?
    Ich mache mir von meinen Anträgen immer eine Kopie (oder Scan),
    dann kann ich beim nächsten Mal die Daten größtenteils abschreiben.


    Liebe Grüße
    AuE @};-

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